
Über das Boot
Einige Infos zur „Horizon“. Du möchtest mehr wissen? Melde Dich 😉
| Name | Horizon |
| Immatrikulation | LY F95831 F |
| MMSI | 227138448 |
| Rufzeichen | FM8448 |
| Heimat-Hafen | St.-Jean-d.-Losne |
| Liege-Hafen | Marina de Corre |
| Werft | De Alm, Holland |
| Typ | AlmTrawler |
| Jahrgang | 1992 |
| Länge | 13.8 m |
| Breite | 4.2 m |
| Höhe | 3.1 m |
| Tiefgang | 1.3 m |
| Verdrängung | 20 t |
| Motor | DAF 1160, 185 PS |
| Reise-/max. km/h | 10 / 18 |
| Diesel-Tank | 1’500 l |
| Wasser-Tank | 1’200 l |
| Abwasser-Tank | 300 l |
Einige Bilder der MS Horizon
Geschichte der Horizon
Leider ist uns nicht sehr viel über die gut dreissigjährige Geschichte des Kreuzer Horizon bekannt. Der letzte Vorbesitzer hatte in der Verkaufsdokumentation folgendes niedergeschrieben:
„Unser Boot blieb mit dem ersten Besitzer in Südfrankreich, mit dem zweiten fuhr es nach Saint-Jean-de-Losne. Mit uns fuhr sie durch den Canal du Midi in die Bretagne, wobei sie das Meer von Bordeaux bis Arzal (Bretagne) durchquerte. Wir blieben den Winter über in Redon. 5 Jahre später machten wir die umgekehrte Reise und navigierten auf den verschiedenen Kanälen und überwinterten in den Häfen von „s/Saône“ und Decize.“
Was ist ein Trawler?
Ursprünglich bezeichnet der Begriff »Trawler« ein kommerziell betriebenes Fischereifahrzeug, wie es überall auf den Weltmeeren zum Schleppnetzfischen eingesetzt wird.
Stilistisch an diese Arbeitsschiffe mit hohem Freibord und konventionellem Spiegelheck angelehnt, wurden zu Beginn der 1960er-Jahre die ersten Kreuzer in dieser Art für den Freizeitgebrauch auf Kiel gelegt.
Als Urahn aller späteren Trawler-Yachten gilt gemeinhin die von Kenneth Smith entworfene »Spray«, ein hölzerner 36-Fuß-Tourenverdränger von American Marine, der mit viel Platzangebot, hoher Seetüchtigkeit und exzellenten Manövriereigenschaften aufwartete.
In kürzester Zeit stiess dieser neue, ebenso robuste wie optisch gefällige Schiffstyp auf grosse Nachfrage. Seit den frühen 1970ern befassten sich zahlreiche Werften mit der serienmässigen Fertigung von Trawler-Kreuzern, die sich bis heute einer treuen Fangemeinde erfreuen. Nahezu allen Fabrikaten gemeinsam ist das schiffige Erscheinungsbild mit einem wuchtig gehaltenen Rumpf, dem hochgezogenen Bug und kantiger Heckpartie.
Die meisten Trawler sind als Flybridge-Kreuzer mit weitläufigem Oberdeck und zweitem Steuerstand konzipiert. In der Regel besitzen die wetterfesten, vorwiegend nach der CE-Kategorie A oder B eingruppierten Yachten einen riesigen Salon sowie geräumige Eigner- und Gästekabinen. Das Mobiliar besteht meist aus edlen Hölzern wie Teak, Eiche, Kirsche oder Mahagoni. Kennzeichnend für die überdurchschnittlich wertstabilen Motoryachten sind die umlaufenden, von einem Schanzkleid umgebenen Gangborde. Somit wird die Fortbewegung ausserhalb des Ruderhauses selbst dann zur entspannten Angelegenheit, wenn man in rauen Küstenrevieren unterwegs ist.
Meist sind die Trawler als gutmütig laufende Verdränger mit Einbaudiesel und Wellenantrieb konzipiert und für ein Maximaltempo von etwa sieben bis elf Knoten ausgelegt. Wie es sich für waschechte Longrange-Cruiser gehört, können die Boote riesige Distanzen von mehreren hundert Seemeilen ohne Bunkerstopp überbrücken.
(Quelle: „Skipper Bootshandel„)



